Die Sauerstoffenergietherapie verbindet die Inhalationstherapie mit der Farbtherapie

Unser Organismus nimmt Licht mit seinen Farbanteilen wie Nahrung auf. Dies hat unmittelbare und messbare Auswirkungen auf die Stoffwechselvorgänge und chemischen Prozesse im Körper. Ein ausgeglichener Farbenhaushalt spielt somit für unseren Gesundheitszustand eine bedeutende Rolle. Ein längerfristiger Mangel an Licht mit speziellen Wellenlängen führt zu Regulationsstörungen der übergeordneten Regelsysteme und im weiteren Verlauf zu Funktionsstörungen der untergeordneten Systeme wie Psyche, Organe und Organsysteme.

Das genaue Verständnis der Zusammenhänge zwischen Farben, Psyche, Beschwerden und Organsystemen kann durch eine gezielte Farbtherapie Regulationsstörungen reduzieren und eine Balance wieder herstellen. Mit verschiedenen Diagnoseverfahren, meist aus dem Bereich Naturheilkunde können Störungen sichtbar gemacht werden. Nach entsprechenden Therapien kann dann eine Therapiekontrolle erfolgen um zu dokumentieren ob die therapeutischen oder sonstigen Maßnahmen auch wirken. Das Ziel sollte immer sein, zuerst die übergeordneten Regelsystem zu verbessern, weil dann untergeordnete Systeme eventuell ohne weitere Einflussnahme besser regulieren und funktionieren (Meridiane / Chakren usw.).

Die Bedeutung von Farben und deren Organzuordnung

Die Rolle der Farben

Farben werden seit Jahrhunderten in der Heilkunde eingesetzt. Die Erkenntnisse über Wirkungen auf Körper und Psyche gehen hauptsächlich auf die Erkenntnisse und Entdeckungen  von Johann Wolfgang von Goethe und Isaac Newton zurück. Newton erkannte, dass jede Spektralfarbe eine bestimmte Schwingungsqualität (Wellenlänge) hat und dass die Farbe erst dadurch sichtbar wird, dass die molekularen Strukturen eines Körpers bestimmte Wellenlängen durchlassen und andere reflektieren. Nur die reflektierten Teile werden als Farbe wahrgenommen. Goethe hingegen beschäftigte sich vor allem mit der Ordnung der Farben und den Gesetzen der Harmonie und betrachte sie aus Ganzheitlicher Sicht. Er erkannt, dass sich alle Farbtöne aus Mischungen der Grundfarben Blau, Rot und Gelb zusammensetzen.

 

Dem Anatomen Prof. Becher aus Heidelberg sind weitere grundlegende Erkenntnisse über die Wirkung der Farben auf den Menschen zu verdanken, der in den 50er Jahren an Untersuchungen über die Verbindung zwischen dem vegetativem Nervensystem (VNS vegetativen Nervensystem) und der Wahrnehmung des Auges arbeitete. Er entdeckte in der Netzhaut (Retina) des Auges ,,Multipolare Zellen, Vorposten des Zwischenhirns, die verantwortlich sind für die Farbwirkung auf das Hirn. Da Psyche, Endokrinum (Hormonsystem), Immunsystem und Vegetativum in unmittelbarem Bezug zueinander stehen und interakgieren, ist klar, dass sich unterschiedliche Frequenzen der Farbwellen über das Auge, die Haut und über die Psyche bis zu den Organen auswirken. Messbar ist dies durch die HRV Analyse - Herzratenvariabilität.

Verbindung von Licht und Farbe

Licht (kleinste Einheiten sind Photonen) ist eine Form der elektromagnetischen Schwingung. Farben sind Bestandteile des weißen Lichts und unterschieden sich in ihrer jeweiligen Schwingungsfrequenz. Eine Wirkung auf den Organismus wird durch die unterschiedliche Schwingungsfrequenz der Farben erklärt. Verschiedene Frequenzbereiche mit ihren Teilfrequenzen haben spezifische Wirkungen auf Zellen, Organsysteme und somit auf Lebensfunktionen.

Farben und ihre Wirkung

Die Einteilung der Farben erfolgt meist nach der Ordnung des Goetheschen Farbkreises in reine Farben und Mischfarben. Die drei reinen Grundfarben Rot, Gelb und Blau (RGB)  ergeben zusammen mit den drei Mischfarben erster Ordnung einen Stern oder Kreis, an dessen rechter Hälfte die warmen, an der linken die kalten Farben zu finden sind. Farben haben unterschiedlichste Auswirkungen auf den Menschen und viele davon sind inzwischen allgemein bekannt.

Blau - Erholung & EntspannungBlau ist eine kalte Farbe die beruhigend und entspannend wirkt. Blau eignet sich optimal um Stress (Sympathikotonie) und Hektik abzubauen. Es wirkt auf das Drüsen- und Hormonsystem und steuert hitzigen Prozessen entgegen: Eiterungen, Schmerzen, Blutfülle lassen sich mit Blau regulieren, ebenso Hämorrhoiden, Warzen, bestimmten Herzleiden (Überfunktionen), Bluthochdruck und Schlaflosigkeit. Blau löst durch Nervosität bedingte Verkrampfungen und lockert Muskeln, Sehen und Bänder. Blau vermittelt die ausgleichende.  Blau wird in der Farbtherapie unter anderem zur Behandlung von stressbedingter Migräne, akuten Halsbeschwerden, fieberhaften Erkrankungen und akuten Rückenschmerzen eingesetzt. Blau fördert und unterstückt den Parasymapthikus (Vagus) und dient zur Regeneration, Erholung, Energieaufbau und Reparaturprozessen.